Agil – was sonst!
TPM, Lean Produktion oder Six Sigma haben als Methoden, aber vielleicht noch mehr als Geisteshaltung dafür gesorgt, dass ‚unsere‘ Fabriken auch im internationalen Vergleich wettbewerbsfähig sind. Beispielhaft ist die Vorreiterrolle von Porsche bei der Einführung von TPM. Sie hat stark zum Erreichen wettbewerbsfähigerweiter...
Insight unter die TOP-Executive Search Firmen gewählt
In einer unabhängigen Befragung von Personalverantwortlichen und Kandidaten durch das Magazin FOCUS Business (02/2019) wurde insight zu den besten Personalberatungen in Deutschland gewählt. Uns freut die Auszeichnung sehr, denn wir sehen die gute Bewertung als das Ergebnis einer großen Teamarbeit. Langjährige Partnerschaften mitweiter...
Profilunfug (Bullshit Bingo)
Es ist nicht nur hilfreich, sondern auch ein Zeichen von Klarheit und der Fähigkeit zur Fokussierung, wenn der Lebenslauf Stationen, Ergebnisse und Highlights der beruflichen Entwicklung des Kandidaten strukturiert darlegt.  Manchmal habe ich den Eindruck, die wirkungsvollste Variante diesen positiven Effekt erst gar nichtweiter...
GOPB Serie - Teil 6 - Das Vorstellungsgepräch und der Projektabschluss
Mit dem heutigen Teil kommt unsere Blog – Serie zu den GOPB zu einem Ende. Im letzten Teil wollen wir uns in aller Kürze mit dem Vorstellungsgespräch beim Auftraggeber, das Einholen von Referenzen und evtl. nachvertragliche Regelungen.  Nachdem der Auftraggeber Kandidatenprofile erhalten hatweiter...
GOPB Serie - Teil 5 - Das Interview und der Kandidatenbericht
Im vorletzten Teil unserer kurzen Blog Serie soll es heute um die Bewertung der eingegangenen Unterlagen, das persönliche Interview zwischen Kandidat und Bewerber und um die Kandidatenprofile oder -berichte gehen.  Nachdem der Bewerber seine Unterlagen eingereicht hat, ist deren Erhalt durch den Beraterweiter...
GOPB Serie - Teil 4 - Der Such- und Auswahlprozess
Nachdem wir uns in den letzten Wochen mit der Vorbereitung und Formalisierung einer Zusammenarbeit beschäftigt haben, geht es diese Woche um den Such- und Auswahlprozess, den auch hierzu bieten die GOPB klare und transparente Regelungen und Hinweise.  Die Basis für den Such- undweiter...
GOPB Serie - Teil 3 - Der Vertrag
Heute geht es in unserer kurzen Serie zu den GOPB um den Vertrag zwischen Auftraggeber und Personalberater. Warum schließt man einen Vertrag und was regelt ein solcher Vertrag, werden die Fragestellungen sein, die wir heute etwas näher beleuchten wollen.   Ein ordentlicher Vertrag zwischenweiter...
GOPB Serie - Teil 2 - Das Erstgespräch
Im zweiten Teil unserer Serie zu den GOPB wollen wir uns mit dem Erst- oder Briefinggespräch befassen und damit auf den ersten Schritt im Beratungsprojekt eingehen. Das Erstgespräch ist eine ganz wesentliche Voraussetzung für eine professionelle und effiziente Projektabwicklung und zum Gelingen einesweiter...
Fokus
23.10.2017
Beitrag von Gerhard Eller

Vielfalt und Einfalt

Der 28 jährige Google Mitarbeiter James Damore löste große Aufmerksamkeit durch seine Kritik am Diversity Programm seines Arbeitgebers aus. Er diagnostizierte Bevorzugung von ethnischen Minderheiten und Frauen durch nicht leistungsgerechte Beurteilung in Auswahlverfahren und bei Förderprogrammen. Seine teilweise abenteuerliche Argumentation bescherte ihm den Rauswurf. Das wiederum wurde als mangelnde Souveränität und als Vermeiden einer ersthaften Auseinandersetzung durch Google gewertet. Offenbar ein sensibles Thema, kompliziert allemal. Vom Einzelfall lösgelöst stellt sich die Frage des richtigen Zugangs zu Vielfalt im betrieblichen Alltag.

Ist es nicht schlicht unternehmerische Notwendigkeit, für eine Aufgabe den Besten und Geeignetsten zu nehmen – ungeachtet von Nationalität, Herkunft, Geschlecht und Neigung? Ein Unternehmen wird im internationalen Wettbewerb nur erfolgreich sein, wenn es die besten Talente einsetzt. So ist es zentrale Aufgabe guter Unternehmensführung dafür zu sorgen, dass Auswahlverfahren sich ausschließlich auf Eignung fokussieren. Wer ausgrenzt, benachteiligt oder qualitätsfremd fördert schadet dem Unternehmen: Qualität geht vor Quote und Vielfalt ist kein Wert an sich. Die ordnende Kraft des Wettbewerbs setzt im Zweifel die richtigen Signale.

Es bleibt eine gesellschaftspolitische Aufgabe, dafür zu sorgen, dass der Mix aus Geschlecht, Neigung und Herkunft bei hochqualifizierten Bewerbern dem der Bevölkerung entspricht.

 
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Über den Autor Gerhard Eller
Gerhard Eller (*1963) hat in Wien Maschinenbau und Betriebstechnik sowie Volkswirtschaft studiert. Nach einer erfolgreichen Karriere im Vertrieb und als Geschäftsführer in der Kunststoffindustrie sowie in der Automobil- und industriellen Zulieferindustrie ist er seit 2014 beratend tätig, schwerpunktmäßig für produzierende Unternehmen. Seit 2016 Senior Client Partner bei insight – International Management Consultants.