Das Entscheidungsquadrat
In einem professionell durchgeführten Kandidateninterview wird eine 360-Grad-Betrachtung durchgeführt. Neben den Eigenschaften und den Erfahrungen des Bewerbers spielt auch die tiefere Darstellung des Unternehmens und aller Umfeldbedingungen eine ganz entscheidende Rolle, um gemeinsam über mehrere Gespräche in Richtung einer Einstellung und eines Vertragsabschlussesweiter...
Die kleine Lüge im Lebenslauf
Immer mal wieder erlebt man, dass ein Lebenslauf einer wirklichen Überprüfung in der Realität nicht ganz standhalten kann. Es stellt (glücklicherweise) eine Ausnahme in unserer täglichen Arbeit dar aber man sollte auch nicht unterschätzen, wie oft man falschen Informationen in Lebensläufen auf dieweiter...
Frohe Weihnachten und ein glückliches Jahr 2019
Das gesamte Team der insight – International Management Consultants wünscht allen Klienten, Kandidaten und Kooperationspartnern ein friedvolles Weihnachtsfest und von Gesundheit, Zufriedenheit und beruflichem Erfolg geprägtes Jahr 2019. Wir bedanken uns sehr herzlich bei unseren Klienten für ihr Vertrauen und die angenehme, zielorientierteweiter...
2018 – ein Jahr des Wandels
Ein ereignisreiches Jahr neigt sich dem Ende zu. Für uns bei insight war und ist 2018 ein Jahr der grundlegenden Veränderungen. Unser Managing Partner Eckhard Rabe hat sich nach über einem Vierteljahrhundert als Personalberater für die Papier- und Verpackungsindustrie in den wohlverdienten Ruhestandweiter...
Tagung Fachverband Personalberatung
Wie Sie als Leser unseres Blogs wahrscheinlich wissen, sind wir seit vielen Jahren Mitglied im BDU - dem Bund deutscher Unternehmensberater. Mit dieser Mitgliedschaft bringen wir zum Ausdruck, dass wir uns an gewisse Standards und Selbstverpflichtungen, bei der täglichen Berufsausübung, gebunden fühlen. Die Mitgliedschaftweiter...
Wir machen das mal lieber selbst….
In allen Gesprächen, die wir in unserem beruflichen Alltag führen, kommt immer wieder das Thema des immer enger werdenden Arbeitsmarktes zur Sprache. In unserer Wahrnehmung besteht große Einigkeit bei verantwortlichen Hiring Managern, dass es zunehmend schwieriger wird die richtigen Mitarbeiter für das eigeneweiter...
Chuzpe oder Naivität?
Ist das Chuzpe oder doch eher Naivität? Die Dame hat sieben Jahre nach ihrem Abitur ihr Lehramtsstudium „Chemie und Biologie“ mit dem zweiten Staatsexamen abgeschlossen und immerhin schon ein halbes Jahr an einer Gesamtschule unterrichtet. Aufbauend auf ihre „bisherigen Erfahrungen als Lehrkraft, insbesondereweiter...
insight Express - Social Recruiting
Mit dem heutigen Blogbeitrag, wollen wir sie über eine Neuheit aus unserem Hause informieren. Sie kennen insight als leistungsstarken und führenden Partner im Bereich der Besetzung von Fach- und Führungskräften. Seit mehr als 25 Jahren sind wir DER Partner unserer Mandanten, wenn esweiter...
HR-Management
07.01.2019
Beitrag von Thomas Schmitt

Was kostet ein Fehler?

Wie wichtig es ist, dass richtige Personal zu finden, ist allen im Prozess Beteiligten klar. Natürlich muss man die richtige Person für die entsprechende Vakanz im Unternehmen finden. Aber was kostet es, wenn man einen Fehler macht? Wie hoch sind die Kosten für eine Fehleinstellung. Auch wenn man die genauen Werte nicht auf Cent und Euro genau beziffern kann, so wollen wir uns heute dieser Fragestellung versuchen zu nähern:

Klar ist, dass man nicht nur die Kosten für die Einstellung eines Mitarbeiters rechnen darf. Diese sind ein Teil der Gesamtkosten, aber in Wahrheit doch nur die Spitze des Eisbergs. Nehmen wir aus Gründen der Vereinfachung an, dass wir einen Mitarbeiter haben, der das Unternehmen 60.000 Euro im Jahr (=5.000 Euro im Monat) kostet. Dieser Mitarbeiter verlässt nach der Probezeit das Unternehmen auf eigenen Wunsch, da er mit der Kultur und Arbeitsweise des Unternehmens nicht zurechtkommt. Somit sind zum Zeitpunkt seines Ausscheidens also bereits 30.000 Euro an Personalkosten angefallen. Hinzu kommen die indirekten Kosten für die Infrastruktur, Spesen, Kosten für die Einarbeitung,… Diese Kosten belaufen sich je nach Studie auf einen Faktor von 1,8 bis 2,2 – je nach Funktion im Unternehmen. Für unser Beispiel gehen wir von einem Faktor 2 aus, was bedeuten würde, dass die Gesamtkosten der Fehlbesetzung sich bereits auf 60.000 Euro belaufen. Deutlich schwieriger zu kalkulieren sind die Kosten für den entgangenen Gewinn – mit der „Investition“ in einen neuen Mitarbeiter war die Erwartung verknüpft, dass dieser Nutzen bringt und Werte erzeugt. Je nach Studie, Funktion und Position im Unternehmen geht man in diesem Fall, von einem Faktor zwischen 1,5 und 4 zu den Gehaltskosten aus. Wir wollen unserem Beispiel treu bleiben und nehmen auch hier den Faktor 2 an, was demnach weitere 30.000 Euro zur Gesamtsumme beiträgt – wir sind dann bereits bei 90.000 Euro Kosten für eine Fehlbesetzung. Man könnte nun noch weitere Kosten, die mit einer Fehlbesetzung zusammenhängen addieren – die Kosten für das Recruiting des neuen Mitarbeiters, der Produktivitätsverlust in der HR Abteilung bzw. im gesamten Unternehmen, weil ein neuer Mitarbeiter gesucht, interviewt, eingestellt, eingearbeitet,… werden muss. Aber dies wollen wir an dieser Stelle unberücksichtigt lassen. Natürlich kann eine solche vereinfachte und unvollständige Berechnung nur zu Zwecken der Veranschaulichung genutzt werden. Im Zweifelsfall müsste dies im jeweiligen Unternehmen nochmals genau geprüft und verifiziert werden – auch hier kann ein Personalberater helfend und beratend zur Seite stehen. Und dennoch kann man festhalten – die Kosten einer Fehleinstellung belaufen sich auf ein Vielfaches des reinen Gehalts des Mitarbeiters. Umso wichtiger, dass man bei der Suche nach passenden Kandidaten für strategisch wichtigen Rollen keine Risiken eingeht. Wie gehen Sie vor? Wie versuchen Sie Fehler im Einstellungsprozess zu vermeiden? Kennen Sie die Kosten einer Fehleinstellung in ihrem Unternehmen?

 
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Über den Autor Thomas Schmitt
Thomas Schmitt (*1980) hat nach seinem Abschluss als Diplom – Betriebswirt in International Business Administration langjährige Berufserfahrung als Vertriebsleiter und Regionsverantwortli-cher in der Wellpappen- und Faltschachtelindustrie sowie der chemischen Industrie gewonnen. Seit 2018 Managing Partner bei insight – International Management Consultants.