GOPB Serie - Teil 2 - Das Erstgespräch
Im zweiten Teil unserer Serie zu den GOPB wollen wir uns mit dem Erst- oder Briefinggespräch befassen und damit auf den ersten Schritt im Beratungsprojekt eingehen. Das Erstgespräch ist eine ganz wesentliche Voraussetzung für eine professionelle und effiziente Projektabwicklung und zum Gelingen einesweiter...
Die Grundsätze ordnungsgemäßer und qualifizierter Personalberatung (GOPB) - Teil 1
In den kommenden sechs Wochen möchte ich mich in einer kleinen Serie im insight Blog mit dem sperrigen Begriff aus der Überschrift beschäftigen – den Grundsätzen ordnungsgemäßer und qualifizierter Personalberatung oder kurz GOPB. Den Anfang in dieser kleinen Serie macht die Frage –weiter...
Fachkräftemangel, mal wieder der Fachkräftemangel.
Wir allen kennen ihn, viele von uns reden darüber, ganze Unternehmen widmen sich seiner Lösung, Menschen wie ich schreiben darüber, viele Unternehmen stellt er vor große Probleme,….die Rede ist vom Fachkräftemangel. Kaum ein Thema wird im Zusammenhang mit der wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschlandweiter...
Immer diese Erwartungen...
In allen Lebensbereichen und fast jeden Tag sind wir mit Erwartungen konfrontiert – Erwartungen an uns selbst, Erwartungen unseres Partners und unsere Familie, Erwartungen unserer Kunden und Geschäftspartner,….die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Und als wäre dies nicht genug, hat man in derweiter...
Das Entscheidungsquadrat
In einem professionell durchgeführten Kandidateninterview wird eine 360-Grad-Betrachtung durchgeführt. Neben den Eigenschaften und den Erfahrungen des Bewerbers spielt auch die tiefere Darstellung des Unternehmens und aller Umfeldbedingungen eine ganz entscheidende Rolle, um gemeinsam über mehrere Gespräche in Richtung einer Einstellung und eines Vertragsabschlussesweiter...
Die kleine Lüge im Lebenslauf
Immer mal wieder erlebt man, dass ein Lebenslauf einer wirklichen Überprüfung in der Realität nicht ganz standhalten kann. Es stellt (glücklicherweise) eine Ausnahme in unserer täglichen Arbeit dar aber man sollte auch nicht unterschätzen, wie oft man falschen Informationen in Lebensläufen auf dieweiter...
Was kostet ein Fehler?
Wie wichtig es ist, dass richtige Personal zu finden, ist allen im Prozess Beteiligten klar. Natürlich muss man die richtige Person für die entsprechende Vakanz im Unternehmen finden. Aber was kostet es, wenn man einen Fehler macht? Wie hoch sind die Kosten fürweiter...
Frohe Weihnachten und ein glückliches Jahr 2019
Das gesamte Team der insight – International Management Consultants wünscht allen Klienten, Kandidaten und Kooperationspartnern ein friedvolles Weihnachtsfest und von Gesundheit, Zufriedenheit und beruflichem Erfolg geprägtes Jahr 2019. Wir bedanken uns sehr herzlich bei unseren Klienten für ihr Vertrauen und die angenehme, zielorientierteweiter...
HR-Management
13.08.2018
Beitrag von Thomas Schmitt

Wer liest denn heute noch Anzeigen?

Die Suche nach passenden Mitarbeitern über klassische Anzeigen ist in den letzten Jahren in ähnlicher Härte von der digitalen Transformation getroffen worden wie viele andere Bereiche auch. Der Niedergang der Zeitungsbranche in Deutschland, getrieben durch ein stark verändertes Nutzerverhalten, hat auch der guten alten Stellenanzeige in überregionalen Zeitungen schwer zugesetzt.

Heutzutage sucht man zumeist nur noch gewerbliche Stellen und Auszubildende über eine Anzeige in der lokalen Presse. Für strategisch bedeutende Stellen wird dagegen in aller Regel auf eine Online-Jobbörse wie Monster oder Stepstone zurückgegriffen.

Dabei ist Stepstone unangefochten der Platzhirsch wenn es um Online-Stellenanzeigen geht. Einige Fakten:

  • Stepstone hatte alleine im Februar mehr als 17 Millionen Besucher auf seiner Seite
  • Die dazugehörige App ist auf mehr als 2 Millionen Handys installiert
  • In 12 Monaten wurden mehr als 13 Millionen Bewerbungen registriert, und dabei sind nur Bewerbungen gezählt, welche direkt über die Stepstone-Homepage erfolgten
  • Die Anzahl der Bewerbungen pro Anzeige liegt um ein vielfaches über den Werten vergleichbarer Portale

Und dennoch muss an dieser Stelle auch etwas Wasser in den Wein geschüttet werden. Über solche Online-Stellenanzeigen erreichen sie nur einen sehr begrenzten Teil des Arbeitsmarktes, nämlich lediglich den, der aktiv auf der Suche nach einer neuen Herausforderung ist. Diese Gruppe macht aber (je nach Studie) nur ca. 20% der potentiellen Arbeitskräfte aus, d.h. 80% ihres tatsächlichen Marktes erreichen sie trotz der beeindruckenden Zahlen der entsprechenden Portale nicht. Dies kann in bestimmten Fällen durchaus ausreichend sein. In vielen Fällen wird aber auch diese Form der Personalsuche nicht den besten und gewünschten Kandidaten zu Tage fördern – dies erreicht man nur über eine eingehende und tiefe Marktbearbeitung, wie sie von Personalberatungen angeboten wird.

Unsere eigene Erfahrung zeigt ferner, dass die Qualität der eingehenden Bewerbungen leider nicht immer den Anforderungen an die entsprechende Vakanz genügt. Natürlich hängt dies auch mit der Stelle an sich zusammen. Es ist festzustellen, dass manche Stellenprofile intensiver besucht werden und auch zu einem deutlich höher qualifizierten Bewerberrücklauf führen. Dies auszuwerten, zu analysieren und entsprechend zu reagieren ist eine zwingende Voraussetzung, wenn man sicher gehen will, dass die Investition in eine Online-Stellenanzeige auch den entsprechenden ROI erbringt. Eine Stellenanzeige nach dem Prinzip „Post and Pray“ ist nicht ausreichend, um sicherzustellen, dass eine Vakanz mit dem richtigen Kandidaten besetzt wird. Und man darf auch nicht vergessen, wer online nach einer neuen Stelle sucht, der wird sich auch online über das entsprechende Unternehmen informieren Und hier warten dann häufig nochmals (negative) Überraschungen auf die Bewerber. Da hat sich ein Unternehmen in der Stellenanzeige zwar als „innovativ und modern“ dargestellt, aber die Internetpräsenz wird nicht gepflegt ist,  in den sozialen Netzwerken gibt es kein Firmenprofil usw. Das entsprechende Stichwort hier heißt „Employer Branding“, aber dies soll an einem anderen Tag in diesem Blog näher betrachtet werden.

 
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Über den Autor Thomas Schmitt
Thomas Schmitt (*1980) hat nach seinem Abschluss als Diplom – Betriebswirt in International Business Administration langjährige Berufserfahrung als Vertriebsleiter und Regionsverantwortli-cher in der Wellpappen- und Faltschachtelindustrie sowie der chemischen Industrie gewonnen. Seit 2018 Managing Partner bei insight – International Management Consultants.