Eine Krise - Gott sei Dank!
Eine Krise kann auch ein gewisses Geschenk sein, denn sie legt viel von dem frei, was uns sonst verborgen bleibt. In der Krise zeigt sich, wer was kann. Die Krise sucht sich die Mächtigen (die etwas bewegen wollen) und nicht die Zuständigen. Inweiter...
Eignungsdiagnostik - Marketing vs. Wissenschaft
Und welche Farbe haben Sie? Sind sie eher der blaue Typ oder doch eher der Rote? Oder beschreiben sie sich eher als ESTJ oder INTP? Oder gehören sie eher zu der Gruppe, über die ein detailliertes Reiss Profil erstellt wurde?  Eignungsdiagnostische Tools undweiter...
Ikigai – weshalb Sie jeden Tag aufstehen
Mal ganz ehrlich: weshalb sind Sie heute morgen aufgestanden? Weil der Wecker geklingelt hat? Weil der Hund raus musste oder die Kinder zur Schule? Weil Sie Geld verdienen müssen? Das Wort „Ikigai“ stammt aus dem Japanischen und setzt sich zusammen aus iki =weiter...
Raus aus dem Rollendenken
Ein Mandant ruft an und erteilt uns den Auftrag eine strategisch wichtige Position im Unternehmen neu zu besetzen. Wir vereinbaren uns für das persönliche Briefing Gespräch und im Briefing Gespräch reden wir ausführlich über die Frage, woher der Kandidat denn kommen sollte undweiter...
„Man“ kann es nicht mehr hören!
In Interviews mit Fachkräften, aber auch Führungskräften, lerne ich oftmals „man“ kennen. „Man“ ist ein besonderes Wesen, denn es ist mal „ich“, mal „wir“ und mal „jemand anderes“. Für mich als Personalberater ist es wichtig zu sehen, welchen Anteil an einer Veränderung hatteweiter...
Die Positionsbeschreibung – Dealbreaker oder Türöffner?
Gute Kandidaten kontaktieren wir telefonisch. Oft hat derjenige gerade den Kopf nicht frei, um sich eine Stellenbeschreibung anzuhören und war auch nicht auf eine solche Ansprache vorbereitet. Sofort biete ich die Zusendung der «Job-Description» an. Und darum soll es in diesem Blog gehen.weiter...
Der Kampf des Beraters mit dem Lebenslauf
Es vergeht kein Tag, an dem uns kein Lebenslauf ins Haus flattert. Kandidaten bewerben sich proaktiv, manche wollen gerne in unsere Datenbank aufgenommen werden, andere haben eine konkrete Vakanz aus unserem Stellenmarkt im Blick. Da ist es also nicht ungewöhnlich, dass man sichweiter...
Umzug für eine Topposition – weil SIE es sich wert sind!
Für einen Recruiter gehöre ich schon zu den älteren Semestern. Da mein Vater eine Karriere im Einzelhandel verfolgte, zogen wir alle drei Jahre um und zwar quer durch Deutschland. Ich ging in verschiedene Kindergärten, Grundschulen und Gymnasien in den unterschiedlichsten Bundesländern. Auch dieweiter...
HR-Management
12.02.2019
Beitrag von Thomas Schmitt

Immer diese Erwartungen...

In allen Lebensbereichen und fast jeden Tag sind wir mit Erwartungen konfrontiert – Erwartungen an uns selbst, Erwartungen unseres Partners und unsere Familie, Erwartungen unserer Kunden und Geschäftspartner,….die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Und als wäre dies nicht genug, hat man in der heutigen Zeit dann auch noch mit Erwartungen von Bewerbern und Kandidaten zu tun. Jeder spricht heutzutage von einem Bewerbermarkt und in einem solchem Markt wird man sich zwangsläufig darauf einstellen müssen, dass Bewerber (berechtigte) Erwartungen an den Personalberater aber auch (und vor allem) an das einstellende Unternehmen (den potentiell zukünftigen Arbeitgeber) haben.

Gerne will ich kurz ausführen, was nach unserer Erfahrung und Wahrnehmung „normale“ Erwartungen von Kandidaten und Bewerbern sind:

  • Ein Bewerber hat den Wunsch zeitnah den Erhalt seiner Bewerbung bestätigt zu bekommen und er hat die Erwartung auch ein Gefühl zu bekommen bis wann er mit einem ersten fundierten Feedback rechnen darf

  • Nach einem Interview mit dem Personalberater möchte der Kandidat nicht lange darauf warten, um zu erfahren ob oder wie der Prozess für ihn weitergeht.

  • Wenn der Kandidat weiß, dass der Berater ihn für ein persönliches Gespräch beim potentiellen Arbeitgeber vorschlägt, möchte er zügig und schnell wissen wann denn ein solches erstes Gespräch beim Kunden stattfindet

  • Wenn man sich gegen einen Bewerber entscheidet, hat dieser den Wunsch auch fundiert zu erfahren, welche Gründen den Ausschlag für die Entscheidung gegeben haben.

Man kann über diese Erwartungen denken wie man möchte, man kann diese als richtig oder falsch empfinden, aber es ist nicht zu leugnen, dass diese Erwartungen vorhanden sind. Alle am Prozess der Suche und Einstellung von Personal Beteiligten, sind daher gut beraten sich über diese Erwartungen im Klaren zu sein. Die Rekrutierung von Fachpersonal (ob mit Unterstützung eines Personalberaters oder ohne) ist heute ein wesentlicher Erfolgsfaktor – umso dringlicher ist es dem Thema die notwendige Aufmerksamkeit zu widmen und den Erwartungen der „Zielgruppe“ auch gerecht zu werden. Von dieser Aufgabe ist man auch nicht entbunden, wenn man auf die Unterstützung eines Personalberaters setzt. Eine erfolgreiche Einstellung klappt immer nur im Zusammenspiel zwischen Kunde und Berater. Und auch das ist dann wieder eine Erwartung….

 
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Über den Autor Thomas Schmitt
Thomas Schmitt (*1980) hat nach seinem Abschluss als Diplom – Betriebswirt in International Business Administration langjährige Berufserfahrung als Vertriebsleiter und Regionsverantwortlicher in der Wellpappen- und Faltschachtelindustrie sowie der chemischen Industrie gewonnen. Seit 2018 Managing Partner bei insight – International Management Consultants.