Kostenerstattung für Bewerber
In Falle eines persönlichen Interviews oder eines Vorstellungsgesprächs beim Mandanten, hat ein Bewerber Anspruch auf die Erstattung seiner Aufwendungen. Dies regelt §670 BGB. Das Bürgerliche Gesetzbuch spricht hier von Aufwendungen, im Sinne von tatsächlich entstandenen Kosten. Die Erstattung der Kosten richtet sich hierbeiweiter...
Einfach nur natürlich sein
Das Interview mit dem Kandidaten ist gelaufen, Berater und Kandidat sind sich einig, dass es Sinn macht den Prozess fortzusetzen und den Kandidaten beim Mandanten vorzustellen. In dieser Situation ist es nicht unüblich, dass sich der Kandidat nochmals meldet und einige Fragen loswerdenweiter...
Ghosting – wenn Kandidaten verschwunden sind
Ghosting – mit diesem Begriff beschreibt man u.a. ein Phänomen, welches ich leider in den letzten zwei Jahren vermehrt beobachten muss. Nach einem ersten Kontakt oder einem ersten Gespräch ist der Kandidat mit einem Mal nicht mehr zu erreichen. Emails bleiben unbeantwortet, Anrufeweiter...
Karten auf den Tisch!
Wesentlich für die erfolgreiche Begleitung des Kandidaten im Prozess ist eine gegenseitige Offenheit und die ehrliche Erörterung aller für einen Wechsel relevanter Details. Es wird immer wieder einmal mit der Wahrheit bezüglich Gehalt, Dienstwagen, Mobilität und Arbeitszeitmodell „hinterm Berg gehalten“. Die Gründe hierfürweiter...
Interview digital vs. analog
Aktuell wird viel darüber spekuliert, welche Auswirkung die COVID19 Pandemie auf die Digitalisierung im Lande haben wird. Auch für die Personalberatungsbranche stellt sich diese Frage. Bis dato ist das Geschäftsmodell der klassischen Personalberatung u.a. darauf gegründet, dass man Kandidaten persönlich interviewt und Kundenweiter...
Die Führungsfalle
Vom Sachbearbeiter zum Teamleiter, vom Gruppenleiter zum Abteilungsleiter und vom Vertriebsleiter zum Geschäftsführer – die angestrebten Karriereschritte sind vielfältig und jeder freut sich über Titel, anderes Büro, Dienstwagen, mehr Gehalt. Dies steht für mehr Handlungsmöglichkeiten und Status, sowie eine höhere Anerkennung im Betrieb,weiter...
Insight Personalberatung führt jobotics am Markt ein
Die insight – International Management Consultants ist im Markt bekannt als Partner im Bereich der branchenspezifischen Direktansprache von Fach- und Führungskräften. Integraler Bestandteil unserer Unternehmenskultur ist es, Marktentwicklungen zu beobachten und uns Gedanken zu machen, wie wir ein noch besserer Partner sein können.weiter...
Insight unter die TOP-Executive Search Firmen gewählt
In einer unabhängigen Befragung von Personalverantwortlichen und Kandidaten durch das Magazin FOCUS Business (02/2019) wurde insight zu den besten Personalberatungen in Deutschland gewählt. Uns freut die Auszeichnung sehr, denn wir sehen die gute Bewertung als das Ergebnis einer großen Teamarbeit. Langjährige Partnerschaften mitweiter...
Karriere
21.01.2019
Beitrag von Stefan Strunck

Das Entscheidungsquadrat

In einem professionell durchgeführten Kandidateninterview wird eine 360-Grad-Betrachtung durchgeführt. Neben den Eigenschaften und den Erfahrungen des Bewerbers spielt auch die tiefere Darstellung des Unternehmens und aller Umfeldbedingungen eine ganz entscheidende Rolle, um gemeinsam über mehrere Gespräche in Richtung einer Einstellung und eines Vertragsabschlusses zu gehen. Ein gut für das Interview vorbereiteter Bewerber kommt in der Regel mit seinem persönlichen Fragenkatalog zum Gespräch und geht oftmals auch in tiefere Details eines möglichen Tagesgeschäfts, die für eine grundsätzliche Fortsetzung des Prozesses noch gar nicht prioritär sind. Als Entscheidungsgrundlage für eine sinnvolle Durchführung des Prozesses gebe ich Kandidaten gerne zur Systematisierung die Darstellung des Entscheidungsquadrats an die Hand. Vier Ecken und vier maßgebliche Punkte, die für einen Bewerber alle mit einem Haken versehen sein sollten, um eine langfristig angelegte Entscheidung dann mit voller Überzeugung treffen zu können. Die vier Ecken stehen für das Unternehmen, die Position, die Berichtslinie und das Wechselpaket.

  • Das Unternehmen sollte eine gute Marktreputation, interessante Produkte und eine tragfähige Zukunftsstrategie besitzen
  • Die Position sollte einen Bewerber ausfüllen und begeistern und seinen Eigenschaften und Neigungen voll entsprechen, was Basis für eine hohe Leistungserfüllung ist
  • Das Zusammenspiel mit dem Vorgesetzten sollte auf gleichen Werten und Vorstellungen basieren – die gemeinsame menschliche „Chemie“ gehört unverzichtbar dazu
  • Das Wechselpaket sollte in der Gestaltung des Fixums, der Variablen und der möglichen Nebenleistungen eine motivierende und zufriedenstellende Basis darstellen

Alle Punkte haben eine deutliche gegenseitige Abhängigkeit, die die Betrachtung eines Stellenwechsels unter dem Aspekt der Logik des Entscheidungsquadrats noch einmal klar macht. Zwei Beispiele hierzu:

  1. Ein sehr gutes Unternehmen, eine absolute passende Position und ein motivierendes monetäres Paket sind keine langfristige Basis, wenn man sich in ständigen Konflikten mit dem Vorgesetzten aufreibt…….
  2. Eine tolle Position in Verbindung mit einem sehr guten Unternehmen und eine exzellente Zusammenarbeit mit dem Vorgesetzten werden keine langfristige Basis für eine Zusammenarbeit darstellen, wenn sich ein Kandidat nicht gerecht entlohnt fühlt……..
 
Kommentar schreiben
Ihr Name*
Ihre E-Mail*
Zeichen:
Sicherheitscode*
 
Über den Autor Stefan Strunck
(*1964) hat nach einer Druckerlehre und anschließendem Studium der Druckereitechnik in Stuttgart mehr als 20 Jahre in der Verpackungs- und Veredelungsindustrie als Technischer Leiter, Geschäftsführer und Technischer Vorstand bei namhaften internationalen Gruppen gearbeitet. Seit 2009 Personalberater, Geschäftsführender Partner der insight – International Management Consultants.